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Am 16. Oktober 2026 findet im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten die Tagung „Gewaltprävention im Fokus – Wege aus digitaler Verrohung, Radikalisierung und jugendlicher Delinquenz“ statt. Zwischen 14:00 und 18:30 Uhr präsentiert die Fachstelle für Prävention NÖ drei spannende Vorträge.
Als Hauptvortragende konnten wir Ingrid Brodnig gewinnen, die vor Kurzem ihr neues Buch „Feindbild Frau – Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden, und was wir alle dagegen tun können“ veröffentlicht hat.
Bei Interesse an der Tagung und am Vortrag von Ingrid Brodnig, können Sie sich unter folgendem Link anmelden:
Begrenzte Plätze, daher ist eine Anmeldung unbedingt notwendig!
bzw. unserem Flyer mit allen weiteren Vorträgen einsehen:
In den vergangenen Wochen haben wir das Buch „Feindbild Frau“ gelesen und möchten hier eine Empfehlung dazu abgeben.
In einer Zeit, in der öffentliche Debatten zunehmend von Hass, Einschüchterung und gezielten Desinformationskampagnen geprägt sind, zeigt Ingrid Brodnig eindrucksvoll, wie ernst die Lage ist. Sie beschreibt, wie aggressiver Online-Hass und bedrohliche Offline-Handlungen demokratische Grundpfeiler unter Druck setzen – und warum besonders Frauen häufig aus Diskussionen verdrängt oder mundtot gemacht werden. Das Buch vermittelt sowohl die psychischen als auch die gesellschaftlichen Folgen solcher Angriffe und zeigt zugleich konkrete Strategien auf, wie wir uns schützen, solidarisch handeln und digitaler Gewalt wirksam begegnen können. Es rüttelt auf, bietet Orientierung und macht deutlich, dass jede*r von uns zur Stärkung der Debattenkultur beitragen kann.
Ingrid Brodnig zählt zu den profiliertesten Expert*innen im deutschsprachigen Raum, wenn es um die gesellschaftlichen Auswirkungen von Digitalisierung, Polarisierung und Debattenkultur geht. Als Autorin und Journalistin beschäftigt sie sich seit Jahren mit den Mechanismen von Hassrede, Desinformation und politischer Manipulation im Netz.
Ihr aktuelles Buch „Feindbild Frau“, erschienen am 25. Februar 2026 im Brandstätter Verlag, widmet sich der Frage, warum Frauen im digitalen Raum besonders häufig Zielscheibe von Einschüchterung, sexualisierten Angriffen und Hasskampagnen werden – und welche Folgen dies für die demokratische Teilhabe hat. Ingrid Brodnig zeigt detailliert, wie digitale Gewalt funktioniert, warum sie oft verharmlost wird und welche strukturellen Probleme sie verstärkt. Gleichzeitig bietet sie alltagsnahe Handlungsempfehlungen für Betroffene und Institutionen. Das Buch verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse, persönliche Erfahrungsberichte und praktische Tipps.
Feindbild Frau richtet sich an alle, die besser verstehen möchten, wie digitale Gewalt entsteht und welche Auswirkungen sie auf Einzelpersonen und demokratische Strukturen hat. Besonders empfehlenswert ist dieses Buch für:
Kurz gesagt: Dieses Buch ist für alle, die unsere Debattenkultur stärken wollen – und bereit sind hinzusehen, wie Hass im Netz entsteht und wie wir ihm wirksam entgegentreten können.
Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, freuen wir uns sehr, Sie bei der Tagung begrüßen zu dürfen.
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