Als zentraler Bestandteil der psychischen und psychosozialen Gesundheitsförderung zielt sie nicht nur auf die Vermeidung von problematischem Konsum und Abhängigkeit ab, sondern stärken darüber hinaus gesundheitsförderliche Lebenskompetenzen und Ressourcen. Suchtprävention kann als langfristiger pädagogischer Prozess sowie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden.
Die Entstehung einer Sucht- bzw. Abhängigkeitserkrankung ist ein vielschichtiger und dynamischer Vorgang. Sie wird von unterschiedlichen Einflussfaktoren geprägt und entwickelt sich nicht plötzlich durch einmaligen Konsum. Vielmehr erfolgt sie schrittweise über mehrere Entwicklungsphasen. In jeder Phase besteht das Risiko einer Verstärkung, aber auch die Chance, rechtzeitig gegenzulenken.
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen:
Der Präventionsgedanke in der Gesundheitsförderung beruht wesentlich auf dem Modell der Risiko- und Schutzfaktoren. Diese sind bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt und beeinflussen das Verhalten im Umgang mit Substanzen und bestimmten Gewohnheiten.
Dabei wird berücksichtigt, dass sich problematisches Verhalten sowohl auf den Konsum von Substanzen (z. B. Alkohol, Nikotin, Medikamente, Cannabis) als auch auf Verhaltensweisen (z. B. Mediennutzung, Glücksspiel, Essverhalten) beziehen kann.
Die Förderung spezifischer Lebenskompetenzen bilden sowohl ein zentrales Ziel als auch einen grundlegenden Ansatz der modernen universellen Suchtprävention.
Psychosoziale Fähigkeiten wie
stellen wichtige gesellschaftliche und psychosoziale Schutzfaktoren dar, die der Ausbildung problematischen Konsums und Abhängigkeitserkrankungen entgegenwirken können.
Neben der personenbezogenen Förderung ist die Gestaltung einer gesundheitsförderlichen Lebenswelt ein zentraler struktureller Baustein der wirksamen Suchtprävention und der Vermeidung gesundheitsgefährdender Bewältigungsstrategien. Wichtige Ansatzpunkte dabei sind beispielsweise:
Eine hohe Wirksamkeit suchtpräventiver Maßnahmen zeigt sich insbesondere, wenn:
Unsere Angebote richten sich an folgende Zielgruppen und unterstützen diese bei der Förderung von Lebenskompetenzen sowie im Umgang mit Risikofaktoren:
Um Ihnen ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn Sie diesen Technologien zustimmen, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie Ihre Einwilligung nicht erteilen oder zurückziehen, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
A-3100 St. Pölten
+43/2742/31 440
office@fachstelle.at