Social Media und ihr Einfluss auf die (sexuelle) Identitätsentwicklung
Wenn man junge Menschen auf dem Weg zur sexuellen Selbstbestimmung kompetent begleiten möchte, kommt man um das Thema Social Media nicht herum.
Im Seminar werfen wir einen vertiefenden Blick auf die Medienrealität von Jugendlichen aus dem Blickwinkel der Sexualpädagogik und beschäftigen uns mit der Frage, wie dieses Thema ressourcenorientiert und zielgruppengerecht in das Arbeitsfeld Jugendarbeit eingeflochten werden kann.
Zudem gehen wir der Frage nach, wie man soziale Medien risikominimierend und brauchbar für die Zielgruppe aufbereiten kann, und welche praxisorientierten Methoden dafür zur Verfügung stehen.
Inhalte
- Auseinandersetzung mit dem digital geprägten Übereinkommen von Beziehungen, Vorbildern und Geschlechterrollen.
- Entwicklung von sexueller Identität, Beziehungen sowie dem (Mit-)Gestalten von Gender
- Differenzierte Betrachtung von digitalen Medien und Kommunikationswegen von Jugendlichen
- Reflexion zu den Themen: Rollenbilder und Geschlechterrollen; Male Gaze; Körperbilder, Selbstbilder
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Entwicklung einer Haltung zum Thema
- Beispiele aus dem beruflichen Alltag, Raum für Diskussion
Zur Vortragenden
Mag.a(FH) Ursula Wilms-Hoffmann: Sozialarbeiterin, Sozialpädagogin, Sexualpädagogin, klinische Sexologin und Supervisorin, Referentin der Fachstelle für Prävention NÖ
Zielgruppe
Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an Mitarbeiter*innen der offenen, verbandlichen und institutionalisierten Jugendarbeit in NÖ.
Kosten
Die Fachstelle für Prävention NÖ stellt Ihnen dieses Angebot kostenlos zur Verfügung.
