Sexualpädagogik

Wissenschaftliche Grundlagen

Sexualpädagogische Angebote spielen eine wichtige Rolle im Rahmen einer ganzeinheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und unterstützen die Arbeit, welche von Erziehenden, Schule oder auch Jugendarbeit geleistet wird.

Sexualpädagogische Angebote bieten einen Raum für die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Gedanken, dadurch werden Kinder und Jugendliche unterstützt wahrzunehmen, was ihnen guttut, was unangenehm ist und wann sie Unterstützung von anderen nötig haben.

Wir definieren Sexualpädagogik aufbauend auf internationalen und nationalen Qualitätsstandards der Sexualpädagogik, den Menschenrechten und aktueller wissenschaftlicher Forschung.

Grundsatzerlass Sexualpädagogik

Der Grundsatzerlass beschreibt die verpflichtenden Aufgaben seitens der Schule, um Sexualpädagogik umzusetzen.

Mit diesem Positionspapier wurde ein wichtiger Schritt getan, um eine zeitgemäße, positive, pädagogische Haltung gegenüber der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Sexualpädagogische Arbeit soll damit in Bildungseinrichtungen verankert werden, als integrativer Bestandteil eines modernen Bildungssystems.

Erklärung sexuelle Rechte
(IPPF, International Planned Parenthood Federation)

Die International Planned Parenthood Federation (IPPF) ist eine globale Dienstleisterin und führende Verfechterin auf dem Gebiet der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte für alle Menschen.

Die sexuellen Rechte sind Teil der Menschenrechte.

Sie stellen eine Reihe sich entwickelnder, die Sexualität betreffenden Rechtsansprüchen dar, die zur Freiheit, Gleichstellung und Würde aller Menschen beitragen und die nicht ignoriert werden dürfen.

Standards für die Sexualaufklärung in Europa (WHO)

Diese wurden vom Regionalbüro der WHO für Europa gemeinsam mit der BZgA entwickelt, unterstützt von einem Team europäischer Expert*innen.

Sie enthalten Definitionen, Hintergründe und Zielsetzungen, Grundlagen der Sexualpädagogik und wie Sexualpädagogik gelingen kann.

Geschäftsstelle zur Qualitätssicherung von schulexternen Angeboten zur Unterstützung des schulischen Unterrichts

Seit 2025 sind Schulen angehalten im Bereich der Sexualpädagogik ausschließlich Anbieter zu wählen, welche zuvor von der Geschäftsstelle akkreditiert wurden.

Bei der Akkreditierung handelt es sich um einen aufwendigen Prozess in denen alle Programme und durchführenden Personen einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen werden.

Projekte und Einzelanbieter, die diese Akkreditierung erhalten haben, sind auf einer Liste zusammengefügt und Schulen haben so die Möglichkeit, dass für sie passende Angebot auszuwählen.

Die Fachstelle für Prävention NÖ hat sich diesem Akkreditierungsprozess unterzogen und wir freuen uns, dass wir von Beginn an gelistet sind.

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