Sexualpädagogik versteht sich als ein pädagogisches Handlungsfeld, welches sich professionell mit der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrer sexuellen Entwicklung befasst. Sexualität ist ein ganzheitlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung, sowohl körperlich als auch emotional, sozial und kulturell. Neben biologischen Aspekten werden auch die Themen Identität, Beziehungen, Gefühle, Werte, Grenzen, Körperwahrnehmung und Vielfalt behandelt.
Sexualpädagogik ist eingebettet in den Überbegriff der sexuellen Bildung, welcher als weiter gefasst verstanden werden kann. Sexuelle Bildung betont die Bedeutung des lebenslangen Lern- und Entwicklungsprozesses, welchen alle Menschen durchlaufen. Vielen ist auch der Begriff der sexuellen Aufklärung geläufig, welcher sich vor allem auf die sachliche Informationsvermittlung zu biologischen Aspekten von Sexualität beschränkt.
Die Themengebiete der Sexualpädagogik sind vielfältig. Zu nennen sind hier beispielsweise biologische und anatomische Grundlagen, Körperentwicklung, Pubertät, Fortpflanzung und Verhütungsmittel, Schwangerschaft, sexuell übertragbare Infektionen, sexuelle Rechte, Beziehungsgestaltung, Familienformen uvm.
Bei der Vermittlung wird darauf geachtet, altersgerechte Informationen zu liefern, welche sich an der Lebenswelt der jeweiligen teilnehmenden Personen orientiert. Beachtung finden hierbei etwa Alter, Wissenstand, Sprache, Bildung, Herkunft, Kultur und individuelle Bedürfnisse.
Mit dem Wissen darüber, wo man Informationen findet und wie man gute Information von schlechter unterscheidet, wird der eigene Handlungsspielraum erweitert.
Als Lebenskompetenzen werden psychosoziale Fertigkeiten verstanden, die Kinder und Jugendliche befähigen, mit Anforderungen und Schwierigkeiten des täglichen Lebens aus eigener Kraft erfolgreich umzugehen, und ihnen einen angemessenen Umgang mit ihren Mitmenschen ermöglichen. Sexualpädagogik ist einer von viele Bausteinen, die den Ausbau der Lebenskompetenzen fördern.
Sexualpädagogik fördert die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und Grenzen zu setzen. Sie unterstützt junge Menschen darin, respektvolle Beziehungen zu gestalten und Verantwortung für sich und das eigene Handeln zu übernehmen.
Sexualpädagogik möchte einen positiven Zugang zum Körper, zu den eigenen Gefühlen und zu Beziehungen vermitteln.
Menschen sollen ihre eigenen Grenzen wahrnehmen und benennen können, um dann auch die Grenzen anderer wahren zu können.
Prävention von sexualisierter Gewalt
Wissen ist Macht und erweitert unseren Handlungsspielraum. Zum Wissen um die eigenen Rechte und Grenzen gehört z.B. auch das Wissen, dass man sich im Bedarfsfall Hilfe holen darf und auch, wo man diese findet.
Täter*innen nutzen sehr stark das Unwissen und auch die Neugier von Kindern und Jugendlichen.
Offenes Sprechen vermittelt, dass Sexualität kein Tabuthema ist, es darf besprochen werden, es muss nichts geheim gehalten werden und Unsicherheiten dürfen mitgeteilt werden.
Eröffnung von Reflexionsräumen
Sexualpädagogik schafft geschützte Räume, in welchen Fragen, Unsicherheiten und persönliche Auseinandersetzung mit dem großen Themengebiet Sexualität stattfinden können. Hierbei werden Rollenbilder, gesellschaftliche Normen sowie Medienbilder reflektiert.
Sichtbarmachung von Vielfalt und Diversität
Sexualpädagogik berücksichtigt unterschiedliche Lebensweisen, kulturelle Hintergründe, Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen. Sie trägt dazu bei, Diskriminierungen entgegenzuwirken und ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Unterstützung von Fachkräften
Mit unseren Angeboten unterstützen wir Pädagog*innen und Fachkräfte dabei, auf Fragen oder Grenzverletzungen professionell zu reagieren.
Wissen ist Macht und erweitert unseren Handlungsspielraum. Zum Wissen um die eigenen Rechte und Grenzen gehört z.B. auch das Wissen, dass man sich im Bedarfsfall Hilfe holen darf und auch, wo man diese findet.
Täter*innen nutzen sehr stark das Unwissen und auch die Neugier von Kindern und Jugendlichen.
Offenes Sprechen vermittelt, dass Sexualität kein Tabuthema ist, es darf besprochen werden, es muss nichts geheim gehalten werden und Unsicherheiten dürfen mitgeteilt werden.
Eröffnung von Reflexionsräumen
Sexualpädagogik schafft geschützte Räume, in welchen Fragen, Unsicherheiten und persönliche Auseinandersetzung mit dem großen Themengebiet Sexualität stattfinden können. Hierbei werden Rollenbilder, gesellschaftliche Normen sowie Medienbilder reflektiert.
Sichtbarmachung von Vielfalt und Diversität
Sexualpädagogik berücksichtigt unterschiedliche Lebensweisen, kulturelle Hintergründe, Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen. Sie trägt dazu bei, Diskriminierungen entgegenzuwirken und ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Unterstützung von Fachkräften
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Sexualpädagogik schafft geschützte Räume, in welchen Fragen, Unsicherheiten und persönliche Auseinandersetzung mit dem großen Themengebiet Sexualität stattfinden können. Hierbei werden Rollenbilder, gesellschaftliche Normen sowie Medienbilder reflektiert.
Sexualpädagogik berücksichtigt unterschiedliche Lebensweisen, kulturelle Hintergründe, Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen. Sie trägt dazu bei, Diskriminierungen entgegenzuwirken und ein respektvolles Miteinander zu fördern.
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