Präventive Maßnahmen setzen sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene an. Ein zentrales Anliegen ist die Förderung von Fähigkeiten, die Menschen widerstandsfähiger gegenüber Stress, Druck und negativen Einflüssen machen. Solche Lebenskompetenzen befähigen dazu, mit den Anforderungen des Lebens und seinen Belastungen konstruktiv umzugehen. Sie helfen, Herausforderungen zu meistern und den Alltag erfolgreich zu bewältigen.
Die Entwicklung eines Konzepts zur Gewaltprävention oder zur Förderung der psychosozialen Gesundheit im Rahmen der Schulentwicklung beginnt mit der Sensibilisierung aller Beteiligten. Sie bildet die Grundlage für ein gemeinsames Vorgehen im weiteren Entwicklungsprozess. Vor allem eröffnet sie die Möglichkeit, ein abgestimmtes Verständnis zentraler Begriffe wie Gewalt, Gewaltprävention, psychosoziale Gesundheit sowie der Verantwortung von Erwachsenen für deren Förderung zu entwickeln. Die vertiefte Auseinandersetzung mit diesen Themen stärkt das gemeinsame Commitment für eine gesundheitsförderliche und gewaltfreie Schulkultur.
Das Europäische Präventionscurriculum (EUPC) ist ein europaweit etablierter wissenschaftlicher Standard für professionelle Präventionsarbeit. Es vermittelt:
Damit dient das EUPC als praktisches und theoretisches Fundament, um Präventionsmaßnahmen zielgerichtet, wirksam und nachhaltig zu gestalten.
Für das österreichische Schulwesen existieren verbindliche Grundsätze der schulischen Gewaltprävention, die als Leitlinien innerhalb der schulischen Gesundheitsförderung umzusetzen sind.
Zu den zentralen Aufgaben zählen:
Diese Vorgaben verankern eine zeitgemäße, wissenschaftlich fundierte und gesundheitsfördernde Haltung im Umgang mit Risikoentwicklungen und psychosozialen Herausforderungen im schulischen Leben.
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