„plus“ basiert auf dem Lebenskompetenzansatz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sucht‑, Gewalt- und Suizidprävention, sowie zur Prävention psychischer Störungen. Lebenskompetenzprogramme gelten international als die wirkungsvollsten (sucht-)präventiven Maßnahmen im Schulbereich.
„plus“ unterstützt die Schüler*innen gezielt bei der Entwicklung kognitiver, sozialer und emotionaler Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, anstehende Entwicklungsaufgaben positiv zu bewältigen. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von sozial unangepassten und schädlichen Verhaltensweisen, insbesondere von Suchtgefährdung.
Eine umfangreiche Sammlung bereits vorgefertigter Trainings- und Unterrichtsplänen, sowie Unterrichtsabläufen zu vielen Themen des sozialen Lernens minimieren den Vorbereitungsaufwand und entlastet Lehrer*innen beträchtlich.
Durch die vierjährige Dauer und die permanente Einbindung im Unterricht garantieren wir Ihnen die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit unseres Projekts. Die Evaluation der Universität Innsbruck bestätigt den Erfolg von plus!
Durch „plus“ werden die einzelnen Schüler*innen und zugleich auch das gesamte Klassenklima gestärkt. Schüler*innen lernen mit sich selbst und anderen gut umzugehen, das Unterrichten wird erleichtert und führt damit zu verbesserten Schulleistungen.
plus berücksichtigt die Förderung von Lebenskompetenzen (nach der WHO), welche auch im Grundsatzerlass zum Unterrichtsprinzip Gesundheitserziehung verankert sind.
Schüler*innen lernen nach 4 Jahren plus…
Die Evaluation der Universität Innsbruck belegt, dass erste Konsumerfahrungen mit Zigaretten und Alkohol nicht nur später erfolgen, sondern dass auch weniger konsumiert wird als in vergleichbaren Klassen ohne plus.
Die Fortbildung richtet sich an alle Fachkräfte, die im Sekundarbereich I (5. bis 8. Schulstufe) tätig sind. „plus“ ist speziell für Fachkräfte konzipiert, die sich in der Lebenskompetenzförderung von Kindern und Jugendlichen von 10-14 Jahren weiterbilden möchten und dabei ihre eigene Haltung sowie den persönlichen Zugang zu diesem Thema reflektieren wollen. Denn Prävention gelingt, wenn erwachsene Bezugspersonen aktiv eingebunden werden.
Zur Vorbereitung wird im ersten Schuljahr einen Einführungstag zu 8 EH à 50 min durchgeführt.
In 32 EH à 50 min aufgeteilt auf 4 Jahre erhalten die Teilnehmenden Begleitung und Unterstützung in Form eines halbtägigen (4 EH à 50 min) Seminars pro Semester durch ein Team der Fachstelle NÖ.
Dadurch sind Sie gut vorbereitet, um mit der plus-Methodenmappe ein Plus für Ihre Klasse zu ermöglichen.
Die Einführungsveranstaltung für Fachkräfte dauert 8 EH (á 50 Minuten), zeitlich vor Übernahme einer ersten Klasse. Pro Semester ist ein Fachkräfte-Fortbildung zu 4 EH (à 50 Minuten) einzuplanen.
Zwischen den Terminen ist ausreichend Zeit für die Umsetzung der Inhalte.
Für die Fachkräfte-Fortbildung wird ein Raum mit Beamer und PC benötigt.
Das Herzstück des Programms ist das vorgefertigte Unterrichtsmaterial, die plus-Methodenmappe. Diese erläutert wichtige Hintergrundinformation und gibt Anregung zur Umsetzung von Lebenskompetenzförderung im Unterricht. Die Materialien sind so aufbereitet, dass diese unmittelbar im Unterricht umgesetzt werden können.
Alle Teilnehmer*innen erhalten einen online-Zugang zu einem Downloadbereich, in dem alle Arbeitsblätter zum Ausdrucken zur Verfügung stehen, aber auch zusätzliche aktuelle Informationen und Materialien abgerufen werden können.
„plus“ bezieht Eltern und Erziehende durch Informationen (Briefe und Infoabend) und eigene Methoden mit ein.
Gerne stellen wir weitere Materialien zur Verfügung, die Sie bei der Vorbereitung und Abwicklung des Projektes unterstützen:
Die Literatur- und Linkliste ergänzen das Angebot.
Für Schulen werden die Gesamtkosten über Förderungen durch das Land NÖ und aus Mitteln des Landesgesundheitsförderungsfonds finanziert. Es entstehen keine Kosten für die buchende Schule.
Hier finden Sie alle Schritte des Projekts – von der Buchung bis zum Feedback:
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