Im Alltag treffen Personen mit Migrationsbiografien auf nicht vertraute Umgangsformen und Normen – bisher funktionierende Bewältigungsstrategien greifen oft nicht mehr.
Fachkräfte, die Personen mit Migrationsbiografien begleiten, erwerben in dieser Fortbildung ein fundiertes Grundwissen zur Suchtprävention. Darauf aufbauend lernen sie die Besonderheiten der Suchtprävention im interkulturellen Kontext kennen und angemessen umzusetzen. Sie erweitern ihr Repertoire um sprachreduzierte Methoden, um Klient*innen dabei zu unterstützen, selbstbestimmt und reflektiert zu handeln, eigene Ressourcen zu stärken und Schutzfaktoren zu fördern.
Eine Erweiterung des Angebots umfasst neben der Fortbildung für Fachkräfte auch Workshops für die Klient*innen durch unsere Referent*innen.
Ziel dieses Angebots ist die Verankerung von Suchtprävention in interkulturellen Settings. Dabei werden sowohl Grundlagen vermittelt als auch Besonderheiten in Zusammenhang mit Migrationserfahrungen berücksichtigt. Bei der Fortbildung liegt der Fokus auf strukturelle Bedingungen. Neben Wissensvermittlung wollen wir das Rüstzeug mitgeben, Suchtprävention in Ihrer Einrichtung zu integrieren und zu leben.
In den Workshops wird Personen mit Migrationsbiografie auf individueller Ebene Information und Unterstützung geboten. Ein zentrales Anliegen ist die Stärkung der Lebenskompetenzen.
Wir richten unser Angebot an Fachkräfte im interkulturellen Setting sowie an Interessierte, die mit Menschen mit Migrationsbiografie arbeiten, um ihnen das notwendige Rüstzeug mitzugeben, Suchtprävention in ihren Berufsalltag zu integrieren.
Ebenso bieten wir Workshops für Jugendliche und erwachsene Menschen mit Migrationsbiografie und geringen Deutschkenntnissen an, die Fluchterfahrung haben oder durch andere Umstände ihr Heimatland verlassen haben und die nun mit österreichischen Normen und Gesetzen verschiedener Konsumformen konfrontiert sind.
Die Fortbildung für Fachkräfte dauert vier Einheiten á 50 Minuten.
Werden zusätzlich Workshops gebucht, sehen die Qualitätskriterien der Fachstelle NÖ vor, dass diese nur in Verbindung mit einer Fortbildung für Fachkräfte gebucht werden können. Diese findet zeitlich VOR der Durchführung der Workshops für die Jugendlichen und Erwachsenen statt. Benötigt wird hierfür ein Raum mit Beamer und PC.
Die freiwillige Teilnahme am Workshop ist uns wichtig. Der Workshop dauert drei Einheiten á 50 Minuten. In den Workshopgruppen arbeiten wir mit höchstens 8 Personen, um einen möglichst intensiven Austausch zu gewährleisten. Die Zusammenstellung der Gruppen klärt sich persönlich im Gespräch. Je nach Sprachkenntnissen der Teilnehmenden, ersuchen wir um eine*n Sprachhelfer*in, die*der durch die Einrichtung zur Verfügung gestellt wird.
Gerne stellen wir folgende Materialien zur Verfügung, die Sie bei der Vorbereitung und Abwicklung des Projektes unterstützen:
Hier finden Sie alle Schritte des Projekts – von der Buchung bis zum Feedback:
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